Eine Übersicht über alle gängigen Genehmigungen und Standards, die unter anderem für Industrieschläuche gelten, die für den Einsatz in der Prozessindustrie vorgesehen sind.
Wird regelmäßig aktualisiert (zuletzt aktualisiert am 23.1.2026).
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EC 1935/2004
Bei der Verwendung von Industrieschläuchen in der Produktion durchlaufen Flüssigkeiten oft mehrere Prozessstufen. Schläuche, die nicht über eine nachgewiesene Konformität verfügen, können den Inhalt verunreinigen und zu Betriebsstillständen oder zur Vernichtung von Produkten führen. Die Verordnung (EC) Nr. 1935/2004 gewährleistet, dass die Materialien bewertet und dokumentiert sind, um die Produktsicherheit aufrechtzuerhalten und unvorhergesehene Qualitätsprobleme zu vermeiden.
EC 2023/2006 (GMP)
Für Industrieschläuche bedeutet GMP, dass die Materialien unter kontrollierten Bedingungen hergestellt werden, um Schwankungen in der Qualität oder Verunreinigungen in den Rohstoffen zu vermeiden. Dies reduziert das Risiko von Produktionsfehlern und den Bedarf an Austausch aufgrund von Fehlern oder Verunreinigungen.
EU 10/2011
Kunststoffbasierte Industrieschläuche werden häufig für den Transport von Flüssigkeiten bei unterschiedlichen Temperaturen verwendet. Die EU 10/2011 dokumentiert, dass der Schlauch unter Betriebsbedingungen seine chemische Stabilität behält. Dies verringert das Risiko von Geschmacksveränderungen, Qualitätsproblemen und unerwünschter chemischer Übertragung.
RoHS
Obwohl es sich bei Industrieschläuchen nicht um elektronische Komponenten handelt, entscheiden sich zahlreiche Hersteller dafür, Schläuche ohne die Verwendung von RoHS-regulierten Stoffen herzustellen. Das Resultat ist ein Material, das keine Schwermetalle und problematische Chemikalien enthält. Dadurch wird das Risiko bei der Handhabung und Entsorgung während der Lebensdauer des Produkts reduziert.
DM 21/3/73
Die Verwendung von Industrieschläuchen auf dem italienischen Markt unterliegt der Pflicht zur Nachweisführung der Einhaltung der vorliegenden Verordnung. Dies hat den Vorteil, dass die Kontrollprozesse bei Inspektionen vereinfacht werden und die Behörden die Materialien akzeptieren.
EC 1907/2006 (REACH)
Gemäß den Bestimmungen der REACH-Verordnung wird bei der Auswahl von Industrieschläuchen gewährleistet, dass das Material keine unerwünschten Chemikalien wie bestimmte Phthalate und Schwermetalle enthält. Dies gewährleistet einen umfassenden Schutz sowohl der Mitarbeitenden als auch des Endprodukts vor potenziellen Risiken.
FDA (Title 21)
Die FDA-Dokumentation ermöglicht den Einsatz von Industrieschläuchen in der Produktion, sofern diese in die USA exportiert werden oder die Kunden eine solche Dokumentation verlangen. Es wird sichergestellt, dass die Materialien den Anforderungen an die chemische Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika entsprechen.
BfR
Gemäß den Empfehlungen des BfR hergestellte Industrieschläuche liefern zusätzliche Dokumentation zu den Eigenschaften des Materials. Dies erweist sich insbesondere in Märkten als vorteilhaft, in denen Kunden eine lückenlose Materialdokumentation fordern.
USP Class VI
Industrieschläuche, die die USP Class VI erfüllen, finden dort Anwendung, wo Produkte mit hohen Reinheitsanforderungen gehandhabt werden, beispielsweise in der pharmazeutischen Produktion. Der Test gewährleistet, dass das Material keine Stoffe abgibt, die die Qualität des Produkts beeinträchtigen könnten.
3A Sanitary Standards
Sofern Schläuche und Anschlüsse den 3A-Anforderungen entsprechen, wird die Reinigung erleichtert und das Risiko einer mikrobiellen Ansammlung reduziert. Dies sorgt für einen stabileren Betrieb und weniger hygienebedingte Unterbrechungen.
E.P. 3.1.9
Silikonschläuche gemäß E.P. 3.1.9 werden in Prozessen mit sehr empfindlichen Produkten verwendet. Die Dokumentation stellt sicher, dass das Material keine unerwünschten Stoffe überträgt und daher in sterilen und kritischen Umgebungen verwendet werden kann.
ISO 10993
Für Industrieschläuche im Medizin- oder Lebensmittelbereich bedeutet ISO 10993, dass das Material des Schlauchs getestet wurde, um sicherzustellen, dass es keine schädlichen Chemikalien abgibt und keine unerwünschten Reaktionen bei Kontakt mit Produkten oder dem Körper hervorruft. Die Erfüllung der Anforderungen der ISO 10993 ist wichtig, wenn Schläuche beispielsweise mit Blut, Medikamenten oder Lebensmitteln in Kontakt kommen.
ATEX
Bei der Produktion mit brennbaren Flüssigkeiten oder Staub kann die Bildung von statischer Elektrizität ein Risiko darstellen. Ein Schlauch mit antistatischen Eigenschaften verringert die Gefahr der Funkenbildung und erhöht die Sicherheit.
KTW
Obwohl KTW inzwischen ersetzt wurde, ist es in der Dokumentation älterer Produkte weiterhin zu finden. Es stellt sicher, dass das Material bei Kontakt den Geschmack oder die Qualität des Wassers nicht beeinträchtigt.
KTW-BWGL
Ein Industrieschlauch, der KTW-BWGL erfüllt, kann in Anlagen verwendet werden, in die Trinkwasser oder Prozesswasser einfließt. Dadurch wird das Risiko einer Beeinträchtigung der Produktqualität verringert.
GB9685
Schläuche, für die eine Dokumentation gemäß GB9685 vorliegt, können für den Export nach China verwendet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Materialien den chinesischen Anforderungen an die chemische Sicherheit entsprechen.
GB4806
Bei der Verwendung von Industrieschläuchen auf dem chinesischen Markt liefert GB 4806 den Nachweis für die Eignung des Materials. Dies vereinfacht die Zulassungsverfahren beim Export und gewährleistet eine stabile Produktqualität.
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Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen zu Standards und Genehmigungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zur allgemeinen Orientierung zusammengestellt. Der Inhalt kann dennoch Fehler enthalten oder unvollständig sein. Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung, die geltenden Anforderungen bei den zuständigen Behörden und Normungsorganisationen zu überprüfen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verwendbarkeit in konkreten Projekten wird keine Gewähr übernommen.